Klaus Wowereit

Wirksame Hilfe und neuer Lebensmut

Viele Menschen haben das vermutlich schon einmal erlebt: Ein geplatztes Äderchen im Gesicht beeinträchtigt das Wohlbefinden. Wegen einer kleinen Verletzung nach der Rasur glaubt man, alle Blicke auf sich zuziehen. Ein Pickel sorgt dafür, dass man nur ungern aus dem Haus geht.

Solche Blessuren oder kleinere Hautunregelmäßigkeiten sind jedoch vergänglich. Anders geht es Menschen, die dauerhaft mit Hautschäden oder anderen Hautanomalienleben müssen. Wir können uns nur schwer vorstellen, was es für einen Betroffenenbedeuten muss, wenn zum Beispiel nach einem Unfall oder einer Verbrennung eine große Narbe zurückbleibt.

Klaus Wowereit
Das kann eindramatischer Eingriff in das gewohnte Leben sein. Angeborene oder erworbene Hautschäden können das Selbstbewusstsein empfindlich beeinträchtigen; sie können sich im Berufsund Privatleben auswirken und für einen psychischen Leidensdruck sorgen. Betroffene Menschen dürfen sich daher nicht alleingelassen fühlen.

Deshalb ist es so wichtig, dass es einen Verein wie den Arbeitskreis Camouflage gibt, der seit nun schon zehn Jahren Unterstützung und wirksame Hilfe bietet. Durch Beratung überkosmetische Abdeckmethoden und medizinische Camouflage, durch Betreuung in Rechts- und Kostenfragen, durch die Organisation von Selbsthilfegruppen oder durch eine engagierte Informations- und Öffentlichkeitsarbeit – der Arbeitskreis Camouflage hat seit seinem Bestehen bereits vieles bewirkt und erreicht.

Dafür danke ich allen Mitgliedern des Vereins und hier insbesondere seinem Initiator, dem Visagisten und Kosmetologen René Koch, von ganzem Herzen. Mit Ihrem Engagement tragen Sie maßgeblich dazu bei, dass von schweren Hautschädigungen betroffene Menschen wieder neuen Lebensmut fassen können.

In diesem Sinne gratuliere ich dem Arbeitskreis Camouflage herzlich zu seinem Jubiläum und wünsche weiterhin viel Erfolg für seine wichtige Arbeit.

Klaus Wowereit